Erstkommunion

Kursverlaufsplan  2021 

 

Die nächsten Termine:


Ein Wochenende im Zeichen der Erstkommunionvorbereitung

Das Thema der Gruppenstunde am Sonnabend (6. März) lautete „Von Palmsonntag bis Ostern“. Wieder geteilt in zwei Gruppen und mit gehörigem Abstand, um die Hygieneauflagen zu erfüllen, und im Beisein von Pfarrer Harmening hörten die Kinder zunächst aufmerksam die Leidensgeschichte aus dem Munde von Dagmar, Lisa, Annette und Uli. Dann gestalteten sie diese, indem sie wichtige Elemente wie das Eselfohlen oder die Dornenkrone auf dem Boden auslegten. Zur Sicherung des für einige neuen und für einige schon bekannten Wissens hielten die Kinder die Geschichte durch Szenenbilder auch in ihrem Kursheft fest.

In der Gruppenstunde am Sonntag (7. März) ging es um das Tagesevangelium, die Speisung der 5000. Bei diesem Thema wurde der Fokus auf das Teilen gelegt. Die Kinder erinnerten sich an viele Situationen aus ihrem täglichen Leben, bei denen sie mit anderen Kindern oder andere mit ihnen Dinge geteilt haben. Und sie tauschten sich über ihre Empfindungen dabei aus. Natürlich wurde auch dieses Thema mit kreativ umgesetzt. Die Kinder malten Szenen zum Thema des Tages, die dann jeweils in ihrer Gruppe zu einem eigenen „Hungertuch“ zusammengesetzt wurden und nun in der Kirche St. Bernward zu sehen sind.

 


„Findet die Gruppenstunde heute statt?“ „Ja, sie findet statt.“

So oder so ähnlich lautete die Kommunikation am Sonntagmorgen zwischen den Eltern der Kommunionkinder und der Kursleiterin. Der Grund waren die extremen Witterungsverhältnisse. Schnee und Schneewehen erschwerten den Weg ins Bernwardhaus. Das hatte sich schon in der 9.00 Uhr-Messe angedeutet, zu der deutlich weniger Gläubige erschienen waren. Zur allgemeinen Überraschung kamen dann aber doch verhältnismäßig viele Kinder, sodass eine normale Gruppenstunde stattfinden konnte.

Thema war diesmal das Beten und so wurden auch anhand der mitgebrachten Betgegenstände wie etwa zweier Gebetswürfel, eines Kindergebetbuches, eines Gotteslobs und eines Rosenkranzes in lockerer Runde Gebetsanlässe und Gebetsgesten besprochen. Im Nachbarraum hatte die Puppe Jule ihren Auftritt. Sie wollte von den Kindern erfahren, wie man denn eigentlich Gott erreichen könne, denn eine Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse von ihm kenne sie nicht. Beten heiße aber doch  mit Gott sprechen.

Nachdem die Kinder in der Gruppenstunde am Sonnabend sich an Lernstationen Bibeltexte anhand von Suchaufgaben erschlossen hatten und dabei auch den Aufbau der Bibel kennengelernt hatten, konnte nun wieder einmal ganz entspannt gemalt und gebastelt werden.

Im Mittelpunkt der Arbeit stand ein Bandolino zum Vaterunser. Auch wenn die Mehrzahl der Kinder das Gebet bereits beherrscht, leistet diese Bethilfe doch nützliche Dienste beim Lernen und Wiederholen. 

Als die Eltern nach 90 Minuten ihre Kinder wieder in Empfang nahmen, freuten sich alle auf den Heimweg im Schnee, das warme Mittagessen und womöglich auf Schlittenfahrten und Schneemänner und Schneeballschlachten am Nachmittag.


Eine Hl. Messe nur für die Erstkommunionkinder

Was ist eigentlich eine Hl. Messe? Wie läuft sie ab? Was haben wir damit überhaupt zu tun? – Solche oder ähnliche Fragen stellen sich sicher einige Erstkommunionkinder in allen Gemeinden.

Unter den derzeitigen Coronabedingungen ist es ihnen leider wie in den meisten anderen Gemeinden kaum möglich, regelmäßig eine Hl. Messe zu besuchen und ein Gespür dafür zu entwickeln, nach welchen Regeln sie abläuft und wie in ihr eine besondere Begegnung mit Gott gelingen kann.

Es ist aber wichtig für die Kommunionkinder die Verhaltensweisen und Regeln, Gebete und Gesten in einem Gottesdienst einzuüben, um verstehen zu lernen, was bei ihrer Erstkommunion mit ihnen geschieht.

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Deshalb feierte Pfarrer Harmening am Samstag (23. 1. 21) nur für die Erstkommunionkinder von St. Bernward und mit ihnen eine Hl. Messe. Er erklärte ihnen, wie ein Gottesdienst abläuft, welche Gegenstände verwendet werden, warum der Priester und Gemeinde bestimmte Gesten vollziehen und vieles mehr.  Pfr. Harmening verstand es auch, die Kinder am Gottesdienst aktiv zu beteiligen: Sie lasen die Fürbitten und bedienten wie sonst die Ministranten die Schellen während des Hochgebetes. Das gelang trotz der natürlich zu beachtenden Hygieneregeln recht gut. 

Nach dem Gottesdienst wurde wie gewöhnlich nach den Gruppenstunden gemeinsam mit Katecheten und Eltern gesungen. Natürlich vor der Kirche und in gehörigem Abstand voneinander.


Da berühren sich Himmel und Erde

– unter diesem Motto hat der neue Erstkommunionkurs begonnen. In den ersten beiden Gruppenstunde fanden sich 20 Jungen und Mädchen aus unserer Gemeinde und den Nachbargemeinden zusammen, um sich auf die Erstkommunion im kommenden Mai vorzubereiten.

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Gemeinsam hörten sie in der vergangenen Stunde am 14. November die Geschichte vom goldenen Kästchen und arbeiteten dann in zwei Gruppen an einem eigenen goldenen Kästchen, in dem sie Schätze aufbewahren können. Aber was sind die Schätze, die in einem solchen Kästchen zumindest symbolisch aufbewahrt werden können?

Es sind die Menschen, die wir besonders lieb haben und die uns vorbehaltlos lieben. Bekannte Symbole dafür sind die Perle und das Herz, die schon Jesus in seinen Gleichnissen verwendet hat. Es lohnt sich für uns, so lernten die Kommunionkinder, für die Freundschaft mit anderen Menschen und ganz besonders mit Jesus , wenn es nötig ist, auf weniger wichtige Dinge zu verzichten. – So wie der Kaufmann all seinen Besitz verkaufte, um die Perle kaufen zu können, die seine Sehnsucht befriedigen konnte.

Alle freuen sich, demnächst im Kurs ihr Schatzkästchen mit Lern- und Spielerfahrungen und Spaß mit den anderen füllen zu können.