Briefe an die Gemeinde

Wöchentliche Grußworte aus unserem Pastoralteam

weiter

Osterbrief 2020 von Diakon Jonissek

Liebe Mitmenschen, die Sie in dieser schweren Zeit jetzt Trost und Hoffnung, Zuflucht und Nähe in Ihren Gebeten zu unserem Gott suchen.

Liebe österliche Gemeinden.

Das hätte ich nie gedacht. Mir fehlt etwas, wenn ich am Sonntagmorgen den Gottesdienst „nur“ am Fernseher, nur im Internet, nur in meinem Zimmer mitverfolgen, mitfeiern kann. Nun bin ich so alt geworden, aber so etwas hat es noch nie gegeben, und nur wenn es aus gesundheitlichen Gründen gar nicht ging, habe ich meine sonntägliche Pflicht, die zum Bedürfnis geworden ist, versäumt.

weiterlesen

Zweiter Brief von Pfarrer Berkefeld anlässlich der Corona-Krise

(Eine Änderung betrifft die aus St. Oliver übertragenen Gottesdienstzeiten.)

Liebe Gemeindemitglieder und Kirchenbesucher, liebe Schwestern und Brüder!

Leider müssen wir in diesem Jahr die Kar- und Ostertage in einer sehr anderen Weise verbringen als viele von uns das gewohnt sind. Wir hatten gehofft, dass sich die Corona-Pandemie bis zu diesem höchsten Fest unseres Glaubens soweit hätte bezähmen lassen, dass uns die gemeinsame Feier der Gottesdienste möglich sein würde. Doch stellen wir fest: Wir Menschen stoßen an unsere Grenzen. Aber: ...

Vollständiger Text


Erster Brief von Pfarrer Berkefeld an die Gemeinde anlässlich der Coroana-Krise

Liebe Gemeindemitglieder und Kirchenbesucher, liebe Schwestern und Brüder! Schweren Herzens hat unser Bischof Heiner verfügt, dass bis auf weiteres keine öffentlichen Gottesdienste mehr gefeiert werden dürfen, um einer allzu schnellen Ausbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken. Die Sonntagspflicht für alle Katholiken ist aufgehoben. Noch wissen wir nicht, wann diese Regelung endet. ...

Vollständiger Text

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Freunde und Gäste in St. Bernward!

Wer die Geschichte von der Feldmaus Frederik kennt, fühlt sich vielleicht in dem Gedicht von Christian Wagner an sie erinnert. Was er in seinem Sommergedicht so verheißungsvoll schreibt, das wünsche ich uns allen in diesen Wochen des Sommers mit seiner Ferien- und vielleicht auch Reisezeit.

weiterlesen

„Liebe Brüder und Schwestern im Herrn“

Nach einem Jahr muss ich wieder weitergehen. Hiermit möchte ich mich von Ihnen verabschieden, denn ab dem 1. September übernehme ich eine Pfarrei in meinem Bistum Thorn. Die Zeit hier war für mich eine schöne und reichhaltige Zeit. Mit Einigen habe ich schon nähere Bekanntschaft geschlossen, und jetzt... !

Ich bedanke mich bei allen für die vielen Bekundungen des Wohlwollens, der Freundlichkeit und des Bedauerns wegen meines Weggehens. Ein Dank auch an diejenigen – davon bin ich fest überzeugt – die für mich und andere Priester gebetet haben. Meinerseits habe ich Sie stets in meine Gebete eingeschossen.

Nochmals herzlichen Dank für alles, was ich in dieser Pfarrgemeinde erleben durfte.

Vergelt’s Gott!                                                                                   

Ihr Pastor Rychert

Wir können uns freuen! Obwohl die Abberufung von Pastor Rychert zurück in sein Heimatbistum für uns alle so überraschend kam, bleibt das Team der Hauptamtlichen nicht ohne einen dritten Priester. Für unseren Pastoralbereich Hannover-Süd wurde Pastor Christoph Müller zum Pfarrvikar ernannt. Derzeit macht er noch die Vakanzvertretung in Springe, aber bereits im Laufe des Septembers wird er zu uns kommen und ins Pfarrhaus von St. Augustinus ziehen. Im nächsten Pfarrbrief wird er sich uns sicherlich selber vorstellen. Aber da man gute Nachrichten nicht zurückhalten soll, bekommen Sie diese ersten Informationen schon jetzt. Heißen wir Pastor Müller herzlich willkommen, freuen wir uns auf ihn!

 

Liebe Gemeindemitglieder, eine weitere Veränderung wurde vom Kirchenvorstand beschlossen und betrifft vor allem den Kirchort St. Eugenius: Unsere dortige Sekretärin, Patricia Thiele, beendet zum 30. Juni ihre Arbeit. Nach ausführlicher Diskussion hat der Kirchenvorstand beschlossen, wegen der geringen Besucherfrequenz die Stelle nicht erneut auszuschreiben, sondern das Büro mit dem Büro von St. Bernward zusammenzulegen. Zukünftig werden Sie gebeten Messbestellungen und Anfragen zur Anmietung des Pfarrheimes im Döhrener Büro zu machen (Hildesheimer Str. 241, Tel: 83 18 80).

Ich bitte Sie, diese Veränderung wohlwollend mitzutragen.

Ihr Pfarrer Berkefeld

Gemeindebrief zur Fastenzeit 2018

An den ersten Sonntagen des neuen Jahres hören wir aus den Evangelien von den Berufungserfahrungen der ersten Jünger. Wir hören von diesem besonderen Anfang der ersten Gemeinschaft, die sich um Jesus scharte.

Mich fasziniert es immer wieder wie es Jesus gelang, das Interesse dieser Menschen zu wecken und sie zu ermutigen, dem inneren Impuls nachzugeben und sich auf das Wagnis des Mitgehens einzulassen. Aber was müssen das auch für Menschen gewesen sein, die für seine Botschaft empfänglich waren?

weiterlesen

Gemeindebrief von Pfarrer Berkefeld (Oktober 2017)

Liebe Gemeindemitglieder,
liebe Leserinnen und Leser unseres Pfarrbriefes!

Von dem Philosophen Arthur Schopenhauer (1788-1860) stammt der Satz: „Im Menschenleben ist es wie auf der Reise: Die ersten Schritte bestimmen den ganzen Weg.“

Schon im ersten Schritt einer Reise geben wir die Richtung an und damit auch das Ziel, auf das wir zugehen, oder von dem wir uns angelockt fühlen. Mit dem Setzen des ersten Schrittes nimmt der Gehende seinen Weg an. Und die Art und Weise wie dieser erste Schritt gesetzt wird, zuversichtlich oder zögernd, kraftvoll oder zaghaft, offenbart vielleicht bereits das Vorzeichen, unter dem dieser Weg gegangen wird.

„Die ersten Schritte bestimmen den ganzen Weg.“

 weiterlesen 

Weihnachtsbrief 2017 von Pfr. Berkefeld

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste,

von dem bengalischen Dichter und Philosophen Tagore stammt der Satz: „Jedes neugeborene Kind bringt die Botschaft, dass Gott sein Vertrauen in die Menschheit noch nicht verloren hat.“ Aus diesen Worten kann man sehr viel Hoffnung heraushören. Eine Hoffnung, die vielleicht auch den ersten Blick von Eltern auf ihr neugeborenes Kind begleitet. Die Hoffnung, dass es diesem Kind gutgehen, und dass es selbst ein guter Mensch werden möge. Die Hoffnung, dass mit diesem unschuldigen Kind etwas ganz Gutes in diese Welt gekommen ist, das vielleicht dabei helfen wird, die Menschheit insgesamt ein wenig besser zu machen. Tagore spricht angesichts eines Neugeborenen auch von Gott und von seinem Vertrauen in die Menschheit, das noch nicht verloren wurde. Er scheint also die Gefahr zu sehen, dass dieses Vertrauen Gottes ein Ende haben könnte.

Nun begehen wir in diesen Tagen das Weihnachtsfest. Und auch wir schauen auf ein neugeborenes Kind. Verschiedene Krippendarstellungen stehen in den vielen Kirchen und bei uns Zuhause und laden zur Betrachtung ein. Unzählige Bilder von Künstlern unterschiedlichster Epochen haben die Geburt dieses Kindes zum Gegenstand. Warum? Was sollen wir sehen?

Das Kind auf unseren Weihnachtsbildern ist kein gewöhnliches Menschenkind. Es ist Gottes Sohn. Es ist Gott. Gott, der als ein wehrloses Kind geboren wird. Gott, der auf diese Weise sein Vertrauen in den Menschen zeigt, weil er sich durch diese Geburt für immer an die Menschheit bindet.

Das Weihnachtsbild ist ein Bild voller Hoffnung, denn es weiß nichts von einem möglichen Ende des Vertrauens Gottes in die Menschheit. Im Gegenteil, für immer bleibt er ihr verbunden. Er weiß um das Gute, das oftmals verborgen in seinem Ebenbild, dem Menschen, liegt. Aber er wird es ans Licht bringen. Er wird erlösen und vollenden, was er begonnen hat. Deshalb wird er ein Mensch. Er wird ein Mensch, damit der Mensch sein Vertrauen in Gott nicht verliert.

O du fröhliche, du selige, Gnaden bringende Weihnacht!

Thomas Berkefeld, Pfarrer

Brief zu Ostern 2017 von Diakon G. Jonissek

 Liebe österliche Gemeinde.

Ich brauche Ostern!

Mein Ostererlebnis in diesem Jahr fing schon in der Fastenzeit an. Mein „Aha Erlebnis“ hatte ich, als ich mit einer Gruppe evangelischer Konfirmanden die Kreuzwegstationen in unserer Kirche gegangen bin. Erst einmal habe ich mich darüber gefreut, dass auch sie ein richtiges Interesse an dem Geschehen hatten, was Jesus auf seinem Weg von der Verurteilung bis hin zu seiner Grablegung begegnet ist.

 

weiterlesen

Brief zur Fastenzeit 2017 von Pfarrer M. Pyrek

Liebe Gemeindemitglieder,

auf einem oberbayerischen Bauernhof baute die Familie kurz vor Heiligabend die Weihnachtskrippe auf. Ein Stall wurde hingestellt, dann die Hirten mit ihren Schafen, die Engel, der Stern von Bethlehem wurde über dem Stall angebracht, Ochs und Esel wurden in den Stall hineingestellt und schließlich Maria und Josef. Endlich stellte die Bäuerin auch die Krippe in den Stall. Jetzt fehlte nur noch das Jesuskind. Aber: Es war nicht auffindbar. Weihnachten ohne das Jesuskind! Das konnte nicht sein.

 

weiterlesen

Gemeindebrief von Diakon Gerd Jonissek

Liebe Gemeinde.

Ja, nun ist es soweit. Ich habe mein 65. Lebensjahr im April 2016 vollendet und darf nun, nach über 47 Dienstjahren, in den Ruhestand gehen. 30 Jahre Dienst im Forschungslabor der MHH, 3 Jahre Labor und gleichzeitig Gemeindeaufgaben, und 17 Jahre Dienst in der Gemeinde liegen damit hinter mir. Davon auch 9 Jahre zusätzlich als ehrenamtlicher Notfallseelsorger bei der Berufsfeuerwehr Hannover. Eine wertvolle Zeit, die mich ganz besonders geprägt hat. Alles habe ich gern getan; letzteres eher auch als Berufung erfahren.

 

weiterlesen

Weihnachtsbrief 2016 von Pfarrer M. Pyrek

 Liebe Schwester und Brüder.

 Jedes Jahr, meistens am Heiligen Abend bringen die Pfadfinder in unsere Pfarrgemeinden ein besonderes Licht. Dieses Licht wird von Bethlehem - wo Jesus geboren wurde - entzündet, und per Flugzeug nach Wien und später nach ganz Europa gebracht.

 

weiterlesen

Osterbrief 2013 von Diakon G. Jonissek

 

Liebe, in brennender österlichen Freude lebende, Gemeinde.

Wie ein Lauffeuer ging es an jenem 13. März 2013 um 19.06 Uhr durch die Medien. Die ganze Welt hat es innerhalb nur weniger Augenblicke gleichzeitig erfahren: Habemus papam. Wir haben einen neuen Papst.

 

 

weiterlesen