Der neue Bernwardsbote ist da!
Er liegt u.a. in unseren Kirchen aus und ist für den Download verfügbar.
Pfarrer Dr. Kellner geht zum 1. Oktober 2027 in den Ruhestand
Pfarrer Thomas Kellner wird voraussichtlich zum 1. Oktober 2027 in Ruhestand gehen. Das hat der Priester, der seit 2021 in Laatzen und Hannover tätig ist, überraschend bei einem Nachmittag für Ehrenamtliche der St.-Oliver-Gemeinde auf der Bernwardswiese bekanntgegeben. Der 63-Jährige, der bereits im vergangenen Jahr mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, wird damit früher als geplant ausscheiden. Thomas Kellner ist als Leiter des Pastoralbereichs Hannover-Süd für vier Pfarrgemeinden von Kirchrode bis Ricklingen verantwortlich, zu denen allein zehn Kirchengebäude zählen. Seine Stelle solle ausgeschrieben werden, sagt Pfarrer Kellner. Angesichts des großen Priestermangels ist es allgemein schwer, freie Pfarrstellen überhaupt zu besetzen. In diesem Fall soll es jedoch bereits Interesse geben. Um seinem Nachfolger die Aufgaben zu erleichtern, soll laut Kellner die Stelle für Verwaltungsaufgaben aufgewertet werden. Dies bezieht sich auf die Stelle des Rendanten Wolfgang Richter, der zum 1. Juni 2027 in Rente gehen wird.
Herzlich willkommen, Father John!
Im Juli wird Father John aus Uganda die Urlaubsvertretung im Pastoralbereich Hannover-Süd übernehmen. Seit 2024 ist er wieder in seiner Heimatdiözese Hoima im Dienst. Vorher hat er mehrere Jahre im Bistum Münster als Priester gearbeitet. Die Pfarrgemeinde St. Bernward ist seit vielen Jahren mit ihm freundschaftlich verbunden und unterstützt zusammen mit BINGO-Lotto den Aufbau der St. Michael Day and Boarding School in Nyankoma bei Kagadi. Von diesem Projekt wird Father John auch in seinen Gottesdiensten berichten.
Wir würden uns freuen, wenn Sie mit Ihrer Spende zu dieser wichtigen Aktion für die Jungen und Mädchen, die an dieser Schule ausgebildet werden, beitragen. Nähe Einzelheiten zu dem Projekt finden Sie hier (https://www.st-bernward-hannover.de/gruppen-und-verbaende/father-john/).
Hier können Sie Father John persönlich begegnen:
Termine:
| 03.07. | 17:00 Uhr | St. Eugenius, Mittelfeld |
|---|---|---|
| 05.07. | 09:00 Uhr | St. Josef, Gleidingen |
| 11:00 Uhr | St. Oliver, Laatzen | |
| 18:30 Uhr | St. Michael, Wülfel | |
| 07.07. | 8:30 Uhr | St. Oliver, Laatzen |
| 08.07. | 18:30 Uh | St. Josef, Gleidingen |
| 12.07. | 11:00 Uhr | St. Bernward, Döhren |
| 15.07. | 09:00 Uhr | St. Bernward, Döhren |
| 17.07. | 18:30 Uhr | St. Oliver, Laatzen |
| 19.07. | 09:00 Uhr | St. Maria, Pattensen |
| 11:00 Uhr | Zu den Hl. Engeln, Kirchrode | |
| 21.07. | 18:30 Uhr | St. Bernward, Döhren |
| 22.07. | 09:00 Uhr | St. Bernward, Döhren |
| 24.07. | 18:30 Uhr | St. Oliver, Laatzen |
| 25.07. | 17:00 Uhr | St. Johannes Bosco, Hemmingen |
| 26.07. | 11:00 Uhr | St. Augustinus, Ricklingen |
| 29.07. | 09:00 Uhr | St. Bernward, Döhren |
Ihre Spende können Sie auf das Konto IBAN DE37 2519 0001 0014 5912 20 überweisen.
Kontoinhaber: Katholisches Pfarramt Gemeinde St. Bernward,
Bitte angeben: Projekt-Nr.400 001.
Sie bekommen eine Zuwendungsbestätigung.
Liebe Schwestern und Brüder im Pastoralbereich Hannover-Süd,
meistens fällt er in die Sommerferien, in eine Zeit also, in der wir gerne den Alltag hinter uns lassen, abschalten, zur Ruhe kommen wollen und Erholung suchen. Der 20. Juli hat es schwer. Wer möchte schon gern in sommerlich-leichter Urlaubsstimmung an das Attentat auf Adolph Hitler erinnert werden? Am 20. Juli 1944 versuchte eine Gruppe von Offizieren um Claus Schenk Graf von Stauffenberg in der „Wolfsschanze“ vergeblich, den „Führer“ durch ein Bombenattentat zu töten. Der Umsturzversuch, „Operation Walküre“ genannt, scheiterte, und die Hauptakteure wurden noch in derselben Nacht hingerichtet. Heute ist der Tag ein zentraler Gedenktag für den deutschen Widerstand.
Das Attentat war der bedeutendste Umsturzversuch des militärischen Widerstands, um das NS-Regime zu stürzen und den Krieg zu beenden. Nach dem Scheitern folgten grausame Racheakte des Regimes, tausende Verhaftungen und Hinrichtungen. Heute steht der 20. Juli als Symbol für Zivilcourage, Gewissensentscheidung und Widerstand gegen Unrecht.
weiterlesen
Schon länger beobachte ich das Erstarken rechtsradikaler Kräfte in Deutschland und in meinem unmittelbaren Tätigkeitsfeld als Ihr Pfarrer. Mal sind es die 38 Prozent, die die AFD bei Wahlen in Sachsen-Anhalt erreichen könnte, die mir Sorge bereiten. Dann ist es ein Priester unseres Bistums, dessen ansprechende Liedtexte wir seit Jahren in unseren Gottesdiensten gesungen haben und der nun auf seiner Internetseite offen für die AFD wirbt. Vor Kurzem wurden wir von der Polizeistation in Döhren aufgefordert, Nazi-Parolen, die jemand auf die Rückseite unserer ehemaligen Sozialstation in der Nähe der St.-Bernward-Kirche gesprüht hatte, umgehend zu entfernen.
Die alten Geister sind wieder da. Sie treiben ihr Unwesen mitten in unserer Gesellschaft. Wir müssen uns ihnen entgegenstellen, mit erhöhter Aufmerksamkeit, mit Klugheit und der Bereitschaft unsere demokratischen Werte zu verteidigen.
Das Buch, das mir dazu in der letzten Zeit viel Mut gemacht hat, stammt von Schauspieler Matthias Brandt. Der Titel: Nein sagen. Matthias Brandt hat im letzten Jahr eine viel beachtete Rede zum 20. Juli in der Gedenkstätte Berlin-Plötzensee gehalten. In seiner Publikation beschreibt er nicht nur den Entstehungsprozess seiner Rede. Er setzt sich auch mit der Biografie seines Vaters, des früheren Bundeskanzlers, Willy Brandt, auseinander und beschreibt, wie ihn auch seine Mutter Rut geprägt hat.
Vielleicht können Sie neben den Krimis und Romanen noch etwas ernste Literatur gebrauchen. Ich kann Ihnen die Lektüre dieser klugen Schrift jedenfalls sehr empfehlen.
Eine erholsame Sommerzeit!
Ihr Pfarrer
Thomas Kellner
Übrigens…
habe ich während meiner Zeit in Dachau mein Esszimmer renovieren zu lassen. Von „Esszimmer“ sprach meine Mutter, wenn sie ihre Zahnprothese meinte. Ein herausnehmbares Gebiss brauche ich zum Glück noch nicht, aber die eine oder andere Krone musste erneuert werden. Vater und Sohn, die gemeinsam die Praxis betrieben, konnten ihr ganzes dentistisches Können an mir zeigen. Ihre Arbeit war erstklassig. Ich bin ein beschwerdefreier Patient mit dem richtigen Biss.
Als ich mich nach der letzten Sitzung vom Zahnarztsenior verabschiedete, sagte er einen Satz, den ich in diesem Moment und ausgerechnet von meinem Zahnarzt nicht erwartet hatte: „Die Kirche muss moderner werden.“ Seitdem klingt dieser Satz in mir nach. Der Satz stimmt! Aber genau damit tut sich unsere Kirche schwer, seit mehr als 150 Jahren.
Bischof Heiner Wilmer hat sich als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und als Gesandter des Synodalen Weges gerade eine klare Abfuhr aus Rom eingehandelt, als es um die Laienpredigt in der Eucharistiefeier ging. So sehr die theologische und kirchenrechtliche Begründung dafür stimmen mag, sie hat mit der eigentlichen kirchlichen Realität so gut wie nichts zu tun. Längst haben wir im ganzen deutschen Sprachraum hochqualifizierte und motivierte Frauen und Männer, die überzeugend und glaubwürdig die frohe Botschaft mit viel Freude in den verschiedenen Gottesdienstformen – auch in der Feier der Eucharistie – verkünden. Sie tun dies nicht illegal, sondern haben dazu eine bischöfliche Sendung erhalten. Basiert diese nicht auch auf göttlicher Berufung? Wir sollten für diese Begabungen dankbar sein und diese Männer und Frauen in jeder nur denkbaren Art und Weise fördern. Dazu könnte es auch gehören, dass wir uns vielleicht theologisch und kirchenrechtlich mal den einen oder anderen Zahn ziehen lassen.
Eine erholsame Sommerzeit!
Ihr/euer Pfarrer
Thomas Kellner
Schlagergottesdienst
Liebe Gemeindemitglieder im Pastoralbereich Hannover-Süd, liebe Leser*innen,
ganz herzlich möchte ich Sie zu einem Schlagergottesdienst einladen und gemeinsam mit Ihnen die vielleicht etwas neue Musik-, Gemeinschaft- und Gotteserfahrung erleben!
Der Schlagergottesdienst am 12. September 2026 um 18:00 Uhr ist der Auftakt zu einer neuen Wortgottesdienstreihe in unserem Pastoralbereich Hannover-Süd. Künftig sollen etwa drei Mal im Jahr besondere Gottesdienste zu unterschiedlichen Themen stattfinden.
Im September können Sie sich auf bekannte Schlager und Impulse zum Thema Liebe, Beziehung, Freundschaft, Heimat und Glaube in der Kirche Heilige Engel, Reichenberger Str. 1-5, Hannover-Kirchrode freuen.
Bringen Sie gerne Freunde, Bekannte und Nachbarn mit!
Lass uns gemeinsam in unserem ersten Themengottesdienst stimmungsvoll die beliebten Schlager unter der musikalischen Leitung von Carsten Steinhoff mit seiner Projektband singen, lachen, Emotionen spüren, beten und schwingen.
Ihr/euer Norbert Hoffgunst, Theologe / Pastoraler Mitarbeiter
Spendenaufruf
Liebe Gemeindemitglieder und Kirchenbesucher,
Bitte spenden Sie Ihre Kollekte auf das Konto unserer Pfarrgemeinde:
IBAN DE92 2519 0001 0014 5912 00
DANKE!
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Richter
Wichtiger Hinweis: Vor einiger Zeit wurde die Echtzeit-Überweisung in Europa eingeführt. Die Banken müssen in diesem Zusammenhang überprüfen, ob der genannte Empfänger mit der angegebenen IBAN-Nummer übereinstimmt, anderenfalls wird die Überweisung abgelehnt. Wenn Sie also Geld an unsere Pfarrgemeinde überweisen wollen, verwenden Sie bitte folgenden Empfänger:
Katholisches Pfarramt Gemeinde St. Bernward
Sorgen kann man teilen
Sie fühlen sich einsam, traurig oder haben Ängste? Sorgen kann man teilen.
Sie brauchen finanzielle Hilfe und Unterstützung? Sie brauchen einfach mal jemanden zum Reden. Rufen Sie mich gerne an. Ich höre zu!
Sie erreichen mich zur Zeit unter der Telefonnummer 0178-9823997 oder über meine E-Mail Adresse: franziska.lange(ät)caritas-hannover.de
Franziska Lange (Dipl. Sozialarbeiterin / Sozialpädagogin)
Gottesdienste
Veranstaltungen
© Rainer Sturm / pixelio.de

















